Flüssiggas ist ein äußerst vielseitiger Energieträger - mehr als 2.000 Anwendungsmöglichkeiten sprechen für sich. Gerade in Gewerbe & Industrie dient Flüssiggas nicht nur als Heiz- oder Antriebsenergie, sondern wird auch als Prozessenergie eingesetzt.
Formen, schneiden, härten
Industrielle Anwender vertrauen auch in der Produktion auf Flüssiggas als Prozessenergieträger.
Es gibt viele Beispiele für Materialien, die im Herstellungsprozess erhitzt, geformt oder gehärtet werden müssen. Insbesondere bei der Bearbeitung von Metall kommt es darauf an, effizient die nötige Wärme bereitzustellen.
Flüssiggas bietet sich als Lösung an, weil es besonders vielfältig und flexibel einsetzbar ist. So etwa bei der Aufkohlung - einem Verfahren, um die Oberflächenhärte eines Werkstoffs zu steigern und ihn insgesamt widerstandsfähiger zu machen. Ein wesentlicher Vorteil der Aufkohlung mithilfe von Flüssiggas besteht in der kurzen Behandlungszeit. Ein anderes Verfahren, bei dem Flüssiggas als Prozessenergieträger zum Einsatz kommt, ist das Brennschneiden: Die Gasflamme wärmt das Metall auf, um es dann mit einem Sauerstoffstrahl sauber zu schneiden.
Anwendungsbeispiele
Brennschneiden, Blockflämmen und Fugenhobeln, Hartlöten und Schweißen von NE-Metallen, Weichlöten, Säubern, Schrumpfen, Entrosten und Entzundern durch Flammenstrahlen, Anwärmen und Flammrichten, Flammhärten, Warmbehandlungsöfen, Blasen und Schmelzen von Glas, direkt befeuerte Trocknungsanlagen.
Aufgrund der vielen Vorteile ist Flüssiggas hier nicht mehr wegzudenken.
Versorgungssicherheit
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