Verhalten im Störfall

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Verhalten im Störfall

Mögliche Gefahrenfälle

Als theoretisch mögliche Gefahrenquellen sind

  •     unkontrollierter Gasaustritt
  •     Bildung einer Gaswolke
  •     Entzündung von ausgetretenem Flüssiggas / Explosion


anzusehen.

Die damit verbundenen Gefährdungen für Personen und die Umwelt

  •     Wärmestrahlung
  •     Druckwellen
  •     Trümmerflug Stoffe


die einen Störfall verursachen oder im Falle eines Störfalles in die Nachbarschaft gelangen können sind:

STOFF Eigenschaft

Flüssiggas (PROPAN) ist ein brennbares Gas mit Geruchsstoffen.

Eigenschaften: brennbar, explosionsfähig, schwerer als Luft mit einem schwefelwasserstoffartigen Geruch.

So reagieren Sie im Gefahrenfall richtig

Wie werden Sie alarmiert?

  •     Durch Werksirene – Dauerton
  •     Durch Rundfunkdurchsagen
  •     Durch Lautsprecherdurchsagen der Exekutive


 Durch Zivilschutzsignale:

  •     3 Minuten Dauerton => nahende Gefahr
  •     1 Minute auf- und abschwellender Ton => unmittelbare Gefahr
  •     1 Minute Dauerton => Ende der Gefahr


 Wie erkennen Sie Gefahr?

  •     Durch sichtbare Zeichen wie Feuer und Rauch
  •     Durch Geruchswahrnehmung


Was müssen Sie tun?

  •     Suchen Sie über dem Erdboden gelegene Räume auf Fenster und Türen schließen
  •     Geschlossene Räume schützen wirkungsvoll vor Gasen oder drohenden Explosionen
  •     Klimaanlagen oder Lüftungen ausschalten
  •     Nehmen Sie hilflose Passanten auf


Was machen Sie danach?

  •     Unternehmen Sie nichts auf eigene Faust.
  •     Warten Sie auf Nachrichten oder Hinweise der Einsatzkräfte oder Behörden.
  •     Schalten Sie das Radio ein Ö3 88,8 MHz oder ÖR 95,2 MHz


Was können Sie sonst noch tun?

  •     Gehen Sie bei ungewohnten Gerüchen in über dem Erdboden gelegene Räume.
  •     Vermeiden Sie wegen möglicher Explosionsgefahr offenes Feuer oder Funkenbildung


Was sollten Sie auf keinen Fall tun?

  •     Verlassen Sie nicht unaufgefordert Ihr Haus, um zu Fuß oder mit dem Auto zu flüchten.
  •     Greifen Sie nur im äußersten Notfall zum Telefon, die Telefonleitungen werden von den Einsatzkräften benötigt.
  •     Verwenden Sie die Notrufe 122. 133 und 144.
  •     Nicht die Kinder aus der Schule oder dem Kindergarten abholen.